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Das Corona Virus und Christus

Aktualisiert: Mai 2

Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes


ein Brief von John Piper; Übersetzt von Lara Zamilski



Es ist eher unwichtig, was wir vom Corona Virus halten. Unendlich wichtig ist es

jedoch, was Gott darüber denkt. Er schweigt nicht über seine Gedanken. Kaum eine

Seite der Bibel ist unwichtig in dieser Krise.


Unsere Stimme ist wie Gras. Seine ist Granit. Denn “Das Gras ist verdorrt, und die

Blume ist abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit” (1. Petrus 1,

24-25). Seine Worte in der Schrift “[können] nicht aufgelöst werden” (Johannes 10,

35). Was er sagt ist “richtig […] und lauter” (Psalm 19, 9). Gott zuzuhören und ihm

zu glauben ist wie wenn man sein Haus auf Fels baut, und nicht auf Sand (Matthäus

7, 24).


Seine Stimme nicht nicht nur wahr, sie ist vollkommen weise in jeder Situation. “Er

führt seinen Plan wunderbar aus, seine Weisheit lässt er groß sein” (Jesaja 28, 29).

Seine Einsicht ist ohne Maß” (Psalm 147, 5). Wenn er Rat gibt zum Corona Virus,

dann ist er felsenfest, unerschütterlich und bleibend. “Der Ratschluss des HERRN hat

ewig Bestand” (Psalm 33, 11). “Sein Weg ist vollkommen” (2. Samuel 22, 31).


Zu diesen Zeiten sind Gottes Worte nicht nur wahr und weise, sie sind auch kostbar

und süß. “[sie sind] köstlicher als Gold, […] und süßer als Honig und

Wabenhonig” (Psalm 19, 10). Sie sind die Süße des Lebens: “Herr, zu wem sollten

wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens” (Johannes 6, 68). Mit einem Leben, das

nicht zu zerstören ist, kommen Worte von unerschütterlichem Frieden und Freude:

deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens” (Jeremia 15,

16).


Und diese Süße geht auch in diesem Moment der bitteren Fürsorge nicht verloren -

nicht, wenn wir das Geheimnis von “als Traurige, aber allezeit uns freuend” gelernt

haben (2. Korinther 6, 10). Das Geheimnis ist dieses: Zu wissen, dass dieselbe

Souveränität, die das Corona Virus stoppen könnte und es nicht tut, dieselbe

Souveränität ist, die die Seele darin erhält. Ja, noch mehr, als nur erhält - versüßend

mit der Hoffnung, dass für diejenigen, die ihm vertrauen, seine Absichten gütig sind,

selbst im Tod.


Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes” (Römer 11, 22). Seine Fürsorge ist süß

und bitter. Naomi hat nicht gesündigt als sie sagte, “Denn der Allmächtige hat mir

sehr bitteres Leid zugefügt” (Rut 1, 20). Das war richtig. Außerdem wurde es in dem

Moment ausgesprochen, als sich ihr Schicksal wandte.

Dies ist nicht eine Zeit für gefühlsduselige Auffassungen von Gott. Es ist eine bittere

Zeit. Und Gott hat sie gesandt. Das wissen wir, weil er “ alles nach dem Rat seines Willens wirkt” (Epheser 1, 11). Alle Dinge. Nicht ein Spatz fällt auf die Erde ohne

euren himmlischen Vater (Mathhäus 10, 29).


Die Natur ist nicht souverän. Satan ist nicht souverän. Sündige Menschen sind nicht

souverän. Gott regiert über sie alle (Lukas 8, 25; Hiob 1, 12; 2, 6; Apostelgeschichte

4, 27 - 28). Darum sagen wir mit Hiob, “Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und

kein Plan für dich unausführbar ist” (Hiob 42, 2).


Gott versteht daher nicht nur das Corona Virus, er hat eine Absicht dafür. Gott tut

nichts und erlaubt nichts, ohne eine weise Absicht. Nichts passiert einfach so. Alles

entsteht aus dem ewigen Ratschluss Gottes (Epheser 1, 11). Davon ist alles Weisheit.

Für andere, es ist ein gnädiger “Weckruf”: “Und wen dürstet, der komme! Wer da

will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!” (Offenbarung 22, 17).


Unsere Hoffnung und Gebete für die Ressourcen, die wir planen wöchentlich zur

Verfügung zu stellen, ist, dass wir dabei helfen können, eure Seelen in Gottes Wort zu

verankern. Dass ihr doch die Größe und Schönheit und den Wert Jesu Christi erkennt

(Philipper 3, 8). Dass ihr ihn über Gesundheit und Leben wertschätzen mögt (Psalm

62, 3). Und dass Gott in euch verherrlicht wird, während ihr in ihm zufrieden seid.


“Doch dies will ich mir in den Sinn zurückrufen, darauf will ich hoffen: Ja, die

Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es

ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue. Mein Anteil ist der HERR, sagt meine

Seele, darum will ich auf ihn hoffen”

(Klagelieder 3, 21 - 24)

- John Piper

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Treffpunkt: Hoffnungskirche Kaiserslautern
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